Event-Konzept überzeugt über 7.000 Besucher

Pressekontakt:

Manfred Höhn: +49 6021 99 1306
manfred.hoehn@linde-mh.de

Heike Oder: +49 6021 99 1277
heike.oder@linde-mh.de

Marcus Rügamer: +49 6021 99 1696
marcus.ruegamer@linde-mh.de

Besucher auf der Linde World of Material Handling

Linde Material Handling überzeugt mit Neuauflage des Kundenevents „World of Material Handling“

Offenbach, Aschaffenburg, 25. Mai 2016 – Mit einem neuen Besucherrekord endete am heutigen Tag die zweite „World of Material Handling“: Über 7.000 Gäste aus rund 50 Ländern, vor allem Kunden aber auch Händler, Geschäftspartner und Mitarbeiter, zählte die Neuauflage der Kundenveranstaltung von Linde Material Handling vom 9. bis 25. Mai. Damit übertraf die Besucherzahl die Zahl von 2014 nochmals deutlich um rund 15 Prozent.

Das stillgelegte Offenbacher Fabrikgelände „Fredenhagen“ und moderne Leichtbauhallen bildeten den Rahmen, einen umfassenden Blick in die Zukunft der Intralogistik zu werfen. Individuelle, auf die unterschiedlichen Besucher abgestimmte Führungen und Vorträge, Live-Präsentationen und jede Menge „Touch & Feel“ rund um die Zukunftsthemen Vernetzung, Automatisierung, Energiesysteme und Individualisierung boten ein umfassendes Fachprogramm. 18 Partnerunternehmen sorgten zudem dafür, dass sich die Besucher neben zahlreichen neuen Hard- und Softwarelösungen für Flurförderzeuge auch über neuste Entwicklungen aus angrenzenden Bereichen informieren konnten.

„Unsere Kunden bestätigen die vorgestellten Zukunftsthemen und waren begeistert von den neuen Lösungsangeboten“, resümierte Christophe Lautray, CSO von Linde Material Handling, am letzten Veranstaltungstag. „Viele Kunden stehen vor der Herausforderung, die Möglichkeiten der zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung für ihren Warenumschlag zu nutzen. Wir konnten uns als Partner zeigen, der diese Herausforderungen bestens versteht und dadurch konsequent zukunftsweisende Lösungen für die verschiedensten Branchensegmente entwickelt, anbietet und anpasst. Gleichzeitig konnte man spüren, dass die vertrauensvollen Gespräche mit den Kunden auf einer langjährigen, verlässlichen und partnerschaftlichen Beziehung basieren. Die Begeisterung und Motivation des Linde Teams, die beste Performance für unsere Kunden zu erreichen, ist von unseren Gästen deutlich herausgehoben worden.“ Das führte unter anderem dazu, dass verschiedene internationale Großkunden an Ort und Stelle Aufträge mit einem Volumen von mehreren hundert Geräten unterzeichneten, darunter beispielsweise ein Großauftrag über 150 Elektro-Stapler Linde E30. Diese werden künftig bei einem französischen Baustoffhändler eingesetzt, der auf die Leistungsstärke, Effizienz und Verfügbarkeit der Linde Geräte sowie die ausgezeichnete Beziehungsqualität und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den regionalen Vertriebspartnern setzt.

„Wir wollen unseren Kunden helfen, Prozesskosten zu senken, Durchlaufzeiten zu optimieren und die Prozessqualität zu steigern. Dies setzt einen intensiven, fortwährenden Dialog voraus, um die richtigen Produkte, Dienstleistungen und Lösungen entwickeln und passgenau anbieten zu können. Die World of Material Handling leistet dazu einen wertvollen Beitrag, denn unsere Kunden haben die Möglichkeit, sich kompakt, aber intensiv einen ganzen Tag lang über alle Neuheiten von Linde Material Handling zu informieren und mit uns über zukünftige Anforderungen zu sprechen. Dies ist für uns ein sehr wichtiger Input“, sagte Andreas Krinninger, CEO und CFO von Linde Material Handling, abschließend.

Linde Material Handling GmbH

Die Linde Material Handling GmbH, ein Unternehmen der KION Group, ist ein weltweit führender Hersteller von Gabelstaplern und Lagertechnikgeräten sowie Anbieter von Dienstleistungen und Lösungen für die Intralogistik. In Europa ist das Unternehmen mit den Marken Linde und Fenwick (Frankreich) Marktführer. Neben einem umfangreichen Produktportfolio bietet Linde effiziente Intralogistiklösungen wie Flottenmanagement, Automatisierung und Fahrerassistenzsysteme sowie umfassende Dienstleistungen rund um die Fahrzeuge. Mit einem globalen Vertriebs- und Servicenetzwerk mit Niederlassungen in mehr als 100 Ländern ist das Unternehmen in allen wichtigen Regionen der Welt vertreten. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte Linde Material Handling einen Umsatz von über 3,4 Milliarden Euro und beschäftigte weltweit rund 14.500 Mitarbeiter.

 

Pressebild

Verwendung bitte nur mit Bildhinweis: „Linde Material Handling“

Die Datenautobahn führt quer durch Lagerhallen

Download:

deutsch
Pressemeldung

Pressekontakt:

Manfred Höhn: +49 6021 99 1306
manfred.hoehn@linde-mh.de

Heike Oder: +49 6021 99 1277
heike.oder@linde-mh.de

Marcus Rügamer: +49 6021 99 1696
marcus.ruegamer@linde-mh.de

Presentation at Linde World of Material Handling 2016

Linde Material Handling zeigt auf der WoMH die Möglichkeiten der digitalen Vernetzung

Auch in der Logistik werden Prozesse und damit die Materialströme zunehmend digital gelenkt. Entsprechend werden auch Flurförderzeuge Teil der digitalen Industrie. Mit durchgängig elektronisch gesteuerten Fahrzeugen, innovativer Sensorik, wie sie im Linde Safety Pilot eingesetzt wird, der Flottenmanagementlösung connect: und anderen digitalen Lösungen hat Linde Material Handling die Voraussetzungen geschaffen, um Kunden bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse zu unterstützen. Auf der „World of Material Handling“ (WoMH) zeigt Linde unter anderem eine neue Lokalisierungstechnologie, die ermöglicht, den Standort von Fahrzeugen oder Transportbehältern innerhalb von Lagern und Produktionshallen in Echtzeit und zentimetergenau zu erfassen. Diese Information ermöglicht eine Vielzahl von Anwendungen, die die Effizienz und Sicherheit betrieblicher Abläufe entscheidend verbessern: Die Brücke von der realen zur digitalen Welt ist längst geschlagen.

Die Präzision und vielfältige Einsetzbarkeit dieser Technologie können die Besucher auf der WoMH 2016 direkt erleben: Führer und Fachexperten tragen entsprechende Sender bei sich und ihr Standort auf dem Gelände wird in einer App auf dem Tablet angezeigt, das jeder Gast zu Beginn seines Besuchs erhält – äußerst hilfreich für den Fall, dass ein Teilnehmer den Anschluss an seine Gruppenführung verliert. Aber auch die Performance der Fahrer auf der WoMH-Kartbahn lässt sich sekundengenau nachverfolgen – denn die elektrischen Karts des italienischen Herstellers CRG sind nicht nur mit Linde Antriebssystem, sondern ebenfalls mit einem Lokalisierungssender ausgestattet. „Auf Basis dieses Echtzeit-Ortungssystems werden wir die Funktionalität unserer connect: Produktfamilie ausweiten und zudem neue Anwendungen entwickeln, die über das Flottenmanagement hinausgehen“, erklärt Massimiliano Sammartano, Vice President Sales & Service Marketing & Operations bei Linde.

Virtuelle Zonen und Analysetool für die Wegeplanung
Die kostengünstige Lokalisierungslösung hat Linde mit dem Tracking-Spezialisten Quantitec entwickelt: Im Lager oder in den Produktionsräumen werden sogenannte Nodes installiert, anhand derer das Ortungssystem die Position des Senders am Fahrzeug im Raum bestimmt. Damit ist es beispielsweise möglich, das Lager virtuell in Zonen einzuteilen und darüber Berechtigungen und Regeln für Fahrer und Fahrzeuge zu vergeben – etwa für Geschwindigkeit und Hubhöhe. „Die Informationen über die fortlaufend erfasste Position von Fahrzeugen können jedoch auch in einer Art Heatmap gespeichert werden, die die Fahrwege der Fahrzeuge in einem bestimmten Zeitraum abbildet“, erklärt Colin Flint, der das Produktmarketing für Linde Connected Solutions leitet. „So können wir künftig unseren Kunden helfen, die Wegeplanung für ihre Flotte zu optimieren und unfallgefährdete Strecken zu entschärfen.“

Alle Funktionen des connect: Flottenmanagements vor Ort demonstriert
Die Indoor-Lokalisierung ist allerdings nicht die einzige Technologie, die mit der Kartbahn auf der WoMH demonstriert wird. „Gemeinsam mit unserem Partner CRG haben wir nicht nur das elektrische Antriebssystem für seine Fahrzeuge entwickelt – basierend auf der Antriebstechnologie aus den Elektrostaplern von Linde, er hat sich auch sehr für unser Flottenmanagement interessiert“, weiß Wolfgang Klüpfel, Projektleiter für Linde eMotion. Denn die Kunden des Renn- und Leihkartherstellers CRG sind Kartbahnbetreiber, und deren Anforderungen überschneiden sich in vielerlei Hinsicht mit denen eines Flottenmanagers. So stellt CRG seinen Kunden nicht nur die Fahrzeuge, sondern auch die Linde Lösung connect: zur Verfügung. Zugangskontrolle, unterschiedliche Fahrparameter für unterschiedliche Fahrer, Erfassung von Kollisionen über Schocksensoren, Wartungsplanung, Erfassung und Analyse der Fahrzeugnutzung – all dies sind Funktionen und Informationen, die dem Betreiber von Karts und Flurförderzeugen helfen, seine Fahrzeuge so effizient und sicher wie möglich einzusetzen.

Bessere Sicherheit und Fahrzeugverfügbarkeit durch Vernetzung
Eine weitere Neuheit der Flottenmanagementlösung connect: auf der WoMH: die connect: App „pre-op check“. Der Staplerfahrer, der bei Schichtbeginn sein Fahrzeug auf wichtige Parameter wie Reifendruck und mögliche Schäden prüft, nutzt dafür ein Smartphone. Erst nach dem Check mit der App wird das Fahrzeug freigeschaltet. Die Software „connect: desk“ führt unterdessen die Informationen mit anderen Daten zusammen und wertet sie aus. Das verbessert nicht nur die Sicherheit, sondern gleichzeitig auch die Produktivität und Verfügbarkeit der Fahrzeuge. Diese sind entweder bereits ab Werk mit connect: Einheiten ausgestattet oder können jederzeit unkompliziert nachgerüstet werden. Für die Datenübertragung gibt es zahlreiche Optionen: Mobilfunk, Bluetooth oder WLAN – je nachdem, was am besten zur Infrastruktur des Kunden passt. Es können individuelle Fahrberechtigungen und Fahrzeugeinstellungen festgelegt werden, der Mitarbeiter schaltet das Fahrzeug per PIN oder RFID frei.

Grundlage für sicherheitsrelevante Anwendungen ist eine innovative Sensorik, auf der auch intelligente Fahrer-Assistenz-Systeme wie der Linde Safety Pilot (LSP) basieren. LSP greift in der Ausführung „Active“ bei kritischen Fahr- und Hubsituationen aktiv in die Fahrzeugsteuerung ein und beinhaltet grundsätzlich hilfreiche Zusatzfunktionen wie eine Lastwaage. Nach den Elektrostaplern wird das System in Kürze auch für verbrennungsmotorische Stapler verfügbar sein. „Mit Blick auf die Produktivität und Sicherheit der Fahrzeuge sind wir bei Linde sicher führend. Der Schlüssel zur Effizienzsteigerung in der Logistik und Intralogistik ist künftig aber nicht mehr alleine das Fahrzeug selbst“, sagt Christophe Lautray, Chief Sales Officer von Linde, „sondern die Einbindung der gesamten Flotte in IT-Prozesse. Wie das funktionieren kann, zeigen wir auf der WoMH.“

Schnellere Reaktion: Mobile Service Manager-App
Auch im Bereich Service will Linde zukünftig höhere Transparenz zu Serviceaktivitäten bieten und präsentiert eine Anwendung, die derzeit getestet wird: Mit der Mobile Service Manager-App sollen Betreiber von Linde Fahrzeugen künftig ihre Anfragen direkt mit dem QR-Code des Fahrzeugs und einem Foto der Fehlfunktion an die Serviceorganisation von Linde richten. Anschließend werden sie über den aktuellen Stand der Anfrage über das Smartphone auf dem Laufenden gehalten. Das bereits bestehende Extranetsystem „MyLife“ wiederum ermöglicht Flottenbetreibern Informationen über aktuelle Auslastung, Altersstruktur und Wartungsstand der Flotte, inklusive einer transparenten Kostenübersicht. „‚MyLife‘ richtet sich vor allem an Einkäufer und Logistikleiter größerer Unternehmen“, erklärt Dieter Antensteiner, Head of Fleet Management. „Die Daten erleichtern die Planung der Flottenzusammensetzung und damit auch Investitionsentscheidungen. Die Kosteneffizienz steht im Fokus.“

Intralogistik der Zukunft: Die WoMH zeigt eine Fülle von Ideen und Lösungen
Unter dem Motto „Linked Perspectives“ gibt die World of Material Handling Antworten auf die großen Zukunftsthemen der Intralogistik: neben Vernetzung auch Automatisierung, Individualisierung und Energiesysteme. „Die innerbetriebliche Logistik wird zunehmend vernetzt, digitalisiert und automatisiert sein“, so Sammartano. Auf 12.000 Quadratmetern finden sich Ausstellungsflächen, 3-D-Mediashows, Experten-Foren, Produktvorführungen und Experience-Zonen. Inhalte können in Gruppenführungen erläutert oder individuell entdeckt werden. „Nach der umfassenden Leistungsshow vor zwei Jahren konzentrieren wir uns dieses Jahr auf die vier großen Kompetenzfelder, die für unsere Kunden in naher Zukunft von entscheidender Bedeutung sein werden“, sagt Manfred Höhn, Head of Marketing Communication and Branding.

Pressebild

Verwendung bitte nur mit Bildhinweis: „Linde Material Handling“

Passgenaue Antworten für individuelle Prozesse

Download:

deutsch
Pressemeldung

Pressekontakt:

Manfred Höhn: +49 6021 99 1306
manfred.hoehn@linde-mh.de

Heike Oder: +49 6021 99 1277
heike.oder@linde-mh.de

Marcus Rügamer: +49 6021 99 1696
marcus.ruegamer@linde-mh.de

Woman testing virtual reality glasses at Linde World of Material Handling 2016

Linde Material Handling präsentiert neue Varianten, Optionen und Kundenlösungen

Moderne Industriegesellschaften erleben seit Jahren eine immer stärkere Differenzierung und Diversifizierung. Der Wunsch nach einer wachsenden Zahl an Varianten, Optionen und individuell gefertigten Produkten steigt. Dadurch verändern sich auch die Anforderungen an die Fertigungsprozesse – bis hin zum 3-D-Druck. Gleichzeitig sorgt auch ein wachsender E-Commerce dafür, dass Losgrößen kleiner werden und sich die Anforderungen an Kommissionierung und Warenumschlag zum Teil grundlegend ändern. Linde Material Handling hat seit Langem die Varianten- und Lösungsvielfalt seiner Produkte zum Markenzeichen erhoben und stellt dies auf der Kundenveranstaltung „World of Material Handling“ (WoMH) mit neuen Entwicklungen unter Beweis.

Jeder Produktionsprozess ist anders: Je nach Rohstoffen, Zukaufteilen oder Spezialisierung haben selbst innerhalb einer Branche Unternehmen völlig unterschiedliche Anforderungen an ihre logistischen Prozesse. „Mit spezifisch ausgestalteten oder individuell entwickelten Flurförderzeugen steigern unsere Kunden die Produktivität ihrer Prozesse, sorgen für mehr Sicherheit oder reduzieren die Kosten“, sagt Massimiliano Sammartano, Vice President Sales & Service Marketing & Operations.

Serienvielfalt: Ab Werk exakt auf den Bedarf zugeschnitten
Linde hat serienmäßig das breiteste Produkt- und Serviceportfolio der Branche im Angebot. Kunden können weltweit aus 85 Baureihen und weit über 6.000 Ausstattungsvarianten wählen. Kein Stapler gleicht exakt dem anderen, und die Zahl an möglichen Varianten wächst weiter. Ein Beispiel ist der Linde Roadster, ein Elektro-Gegengewichtstapler mit besonderer Freisicht, der zur WoMH auf den Markt kommt. Verantwortlich für einen ungehinderten Blick auf Fahrweg und Umgebung ist der Wegfall der A-Säule. Die auf das Hubgerüst wirkenden Kräfte werden über die oben liegenden Neigezylinder aufgenommen und nach hinten abgeleitet. Zusätzlich bietet das Panorama-Panzerglasdach einen zuverlässigen Schutz gegen herabfallende Lasten und gewährt freie Sicht auf die einzulagernde Last. Einen erfolgreichen Testeinsatz absolvierte der Roadster bei der Fraport Cargo Services GmbH. Erzielter Vorteil: Auf den aus Sicherheitsgründen häufig erforderlichen Einweiser konnte dank des Freisichtkonzepts verzichtet werden.

Höchst flexibel einsetzbar sind auch die neuen Elektro-Fahrerstandhubwagen. Ob als Linde T14 S bis T25 S mit Fahrerposition quer zu den Gabeln, Lenkrad und neuem, innovativem Bedienkonzept, als Linde T20 SF und T25 SF mit Fahrerposition frontal zu den Gabeln oder als Doppelstock-Version Linde D12 S/SF – für jede Anwendung bietet Linde die passende Lösung. Das kompakte Chassis mit nur 770 Millimetern eignet sich ideal für effizientes Be- und Entladen von Lkw sowie zügigen Streckentransport auch in beengten Umgebungen. Weiterhin erhöht der vollständig abgekoppelte Arbeitsplatz den Fahrerkomfort und reduziert Vibrationen und Humanschwingungen auf ein Minimum.

Ein weiteres Beispiel für hoch individualisierbare Fahrzeuge ist die Schlepper- und Lastentransporter-Reihe Linde P60-P80/W08. Dabei handelt es sich um kompakte und starke Fahrsitz-Schlepper mit einer Zugkraft von sechs bis acht Tonnen. Serienmäßig sind zahlreiche Ausstattungsoptionen erhältlich, sodass sie sich sowohl für Produktionshallen als auch für Außenbereiche von Industrieunternehmen und Flughäfen eignen. Aufgrund der hohen Schleppleistung fahren sie mühelos über Steigungen und Ladebrücken sowie dank großer Bodenfreiheit auch über Schienen, Schwellen und Schlaglöcher. Immer öfter finden die Geräte zudem als Zugmaschine für Routen- oder Logistikzüge Verwendung. Ebenfalls auf der WoMH zu sehen: das Plattformfahrzeug W08 als Lastentransporter, das sich durch besonders hohe Modularität auszeichnet und ideale Möglichkeiten für individuelle Aufbauten bietet.

Kundenoptionen: Sonderausstattung für spezifische Anforderungen
Doch Modellvarianten und Ausstattungsoptionen bilden nur einen Teil an möglichen Individualisierungen. Hinzu kommt bei Linde eine nahezu uneingeschränkte Bandbreite an kundenspezifischen Lösungen: maßgeschneiderte Flurförderzeuge, die exakt auf den jeweiligen betrieblichen Bedarf angepasst sind. Ein auf der WoMH gezeigtes Beispiel ist der neue Hochhubwagen Linde L16 AC mit zentraler Fahrerstandplattform und einem fast 360° schwenkbaren Kommissionierarm. Er hebt bis zu 80 Kilogramm Gewicht und schützt die Lagerfachkraft damit besser vor Muskel-Skelett-Erkrankungen. Das Besondere: Traglast und Kommissionierarm können individuell auf Kundenbedürfnisse angepasst werden.

Eine besondere kundenspezifische Ausfertigung ist auch der Dornstapler, ein Sondergerät auf Basis des Schubmaststaplers Linde R20, der dafür ausgelegt ist, große Lasten auf Rollen zu transportieren. Das Chassis ist so konstruiert, dass der Stapler beispielsweise Papierrollen mit einem Metalldorn aufnehmen und sicher bewegen kann.

Nachrüstlösungen: zusätzliche Flexibilität, Sicherheit und Effizienz
Dank entsprechender Nachrüstlösungen lassen sich zudem Bestandsgeräte an aktuelle Entwicklungen anpassen – zum Beispiel, um steigende Sicherheitsstandards zu erfüllen oder die Fahrzeuge nachträglich mit der betrieblichen IT-Infrastruktur zu vernetzen. Beispiele solcher Nachrüstlösungen sind der Orange Belt, dessen Schließüberwachung erkennt, ob der Fahrer den Beckengurt korrekt angelegt hat, der BlueSpot als visuelle Fahrweg-Warneinrichtung oder der Speed Assist, welcher die Höchstgeschwindigkeit eines Fahrzeugs je nach Einsatzbereich anpasst.

Für mehr Komfort beim vernetzten Arbeiten sorgen zudem höhenverstellbare Terminalhalter mit eigener Stromversorgung sowie vibrationsbeständige Handyhalter. „Nachrüstlösungen gewinnen zunehmend an Bedeutung“, sagt Nora Baur, Head of Service Sales. „Gerade angesichts der steigenden Vernetzung und Automatisierung in Fabrik und Lagerhalle erwachsen daraus entscheidende Vorteile für die Effizienz der gesamten Produktion.“

Intralogistik der Zukunft: Die WoMH zeigt eine Fülle von Ideen und Lösungen
Unter dem Motto „Linked Perspectives“ gibt die WoMH Antworten auf die großen Zukunftsthemen der Intralogistik: neben Individualisierung auch Vernetzung, Automatisierung und Energiesysteme. „Die innerbetriebliche Logistik wird zunehmend vernetzt, digitalisiert und automatisiert sein“, so Sammartano. Auf 12.000 Quadratmetern finden sich Ausstellungsflächen, 3-D-Media-Shows, Experten-Foren, Produktvorführungen und Experience-Zonen. Inhalte können in Gruppenführungen erläutert oder individuell entdeckt werden. „Nach der umfassenden Leistungsshow vor zwei Jahren konzentrieren wir uns dieses Jahr auf die vier großen Kompetenzfelder, die für unsere Kunden in naher Zukunft von entscheidender Bedeutung sein werden“, sagt Manfred Höhn, Head of Marketing Communication and Branding.

Pressebild

Verwendung bitte nur mit Bildhinweis: „Linde Material Handling“

Die Intralogistik schaltet um auf Automatik

Download:

deutsch
Pressemeldung als Word-Datei, gezippt

Pressekontakt:

Manfred Höhn: +49 6021 99 1306
manfred.hoehn@linde-mh.de

Heike Oder: +49 6021 99 1277
heike.oder@linde-mh.de

Marcus Rügamer: +49 6021 99 1696
marcus.ruegamer@linde-mh.de

Connectivity at Linde World of Material Handling 2016

Linde Material Handling präsentiert Automatisierung als einen Schwerpunkt auf der WoMH

Mit einem wachsenden Angebot an autonom fahrenden und hebenden Flurförderzeugen bahnt sich ein Paradigmenwechsel an: Die Grenzen zwischen manuell und vollautomatisch weichen mehr und mehr auf. Auf der Kundenveranstaltung World of Material Handling (WoMH) präsentiert Linde Material Handling neue Ideen und Produkte rund um automatisierte Intralogistik. Dabei geht es um einen Blick in die nähere und fernere Zukunft: Wie lässt sich die „smart factory“, die intelligente Fabrik, umsetzen und wie hängen Automatisierung und Vernetzung zusammen?

Weltweit erleichtern die Plattform-Hubwagen mit zwei und zweieinhalb Tonnen Tragfähigkeit das Be- und Entladen von Lkw, den Streckentransport sowie die Kommissionierung. Ein Schlüssel zum großen Markterfolg ist das einzigartige Fahrkonzept von Linde: Die Hauptlast des Transportguts ruht auf dem Antriebsrad. Dadurch werden Brems- und Beschleunigungskräfte sicher übertragen. Ein hydraulisches Dämpfungssystem mit Neigungssensorik für die seitlichen Stützräder sorgt zudem für maximale Stabilität und Fahrkomfort in allen Situationen. Ob in Kurven, bei Unebenheiten oder auf schiefen Ebenen – der Fahrer hat stets volle Kontrolle über das Fahrzeug und seine Last.

Zukunftsthema: Das Zusammenspiel verschiedener Fahrzeuge
„Schleppen, transportieren, einlagern – wir werden in allen Kategorien eine automatisierte Lösung haben“, sagt Tobias Zierhut, Head of Product & Service Marketing, Linde MH. Viele Anwendungen werden in Zukunft ein untereinander vernetztes System sein: „Das komplett automatisierte Zusammenspiel verschiedener Fahrzeugmodelle – das ist ein Thema der Zukunft, gerade auch in der Verbindung von Produktion und Lagerhalle“, ist Zierhut überzeugt. Inklusive einer Anbindung an das Warehouse Management, wo Daten ausgewertet werden, Fahrbefehle generiert werden und die Mitarbeiter jederzeit die Position aller Fahrzeuge oder Waren im Blick haben.

Hochregalstapler wird automatisierte Flotte erweitern
Gleichzeitig entwickeln sich insbesondere in der Lagerlogistik immer öfter Mischformen zwischen manuell bedienten Flurförderzeugen und vollautomatisierten Regal- und Förderanlagen. Ein weiterer Baustein ist der Hochregalstapler K-MATIC, der auf der WoMH als Preview präsentiert wird: Mit dem neuen Linde Robotics-Gerät „driven by Balyo“, welches Ende des Jahres auf den Markt kommen soll, erweitert sich der Arbeitsbereich der autonom fahrenden Linde Flotte in die vertikale Ebene. Der automatische Schmalgang-Stapler fährt im Regal über eine Draht- oder Schienenführung und greift zu beiden Seiten Waren oder lädt diese ab. Sobald er bei seiner Arbeit den Gang wechseln muss, fährt er ohne mechanische Führung mittels Geo-Navigation. „Es gibt einen eindeutigen Trend zu Schmalganglagern in Europa aufgrund steigender Grundstückspreise und höheren Warendurchsatzes“, sagt Zierhut, „die Automatisierung bietet unseren Kunden die Chance, weitere Effizienzsteigerungen zu realisieren.“ Schmale Gänge, hohe Ladungsdichte und Hubhöhen von 12 Metern und darüber hinaus bilden die ideale Umgebung für den Linde K-MATIC. Der Hochregalkommissionierer wird das fünfte Modell in der Linde Robotics-Flotte, die bereits zwei Hochhubwagen (L-MATIC), einen Schlepper (P-MATIC) und einen Niederhubwagen (T-MATIC) umfasst.

Kunden wollen autonome Systeme schrittweise einführen
„Automatisierung wird nicht die einzige Lösung für alle zukünftigen intralogistischen Anforderungen sein, aber eine wichtige Rolle spielen“, sagt Massimiliano Sammartano, Vice President Sales & Service Marketing & Operations, Linde MH. Mittelfristig soll das Programm deshalb noch weiter ausgebaut werden. Besonderheit der Linde Robotics-Geräte ist die Geo-Navigation, wodurch sich die Geräte ohne weitere Infrastruktur frei im Raum orientieren können. Weitere Vorteile der MATIC-Flotte liegen im hohen Potenzial zur Vernetzung mit Maschinen und Anlagen, in der hohen Verkehrssicherheit durch Komponenten, wie Sensoren, Scanner und Kameras, sowie der Möglichkeit, jederzeit zwischen autonomem Fahren und manueller Bedienung zu wechseln. „Seitens der Kunden besteht ein großes Interesse an automatisierten Lösungen, die sich schrittweise in die bestehende betriebliche Logistik integrieren lassen“, sagt Zierhut. Und dafür bietet Linde die richtige Lösung.

Intralogistik der Zukunft: Die WoMH zeigt eine Fülle von Ideen und Lösungen
Unter dem Motto „Linked Perspectives“ gibt die World of Material Handling Antworten auf die großen Zukunftsthemen der Intralogistik: neben Automatisierung auch Vernetzung, Individualisierung und Energiesysteme. „Die innerbetriebliche Logistik wird zunehmend vernetzt, digitalisiert und automatisiert sein“, so Sammartano. Auf 12.000 Quadratmetern finden sich Ausstellungsflächen, 3-D-Mediashows, Experten-Foren, Produktvorführungen und Experience-Zonen. Inhalte können in Gruppenführungen erläutert oder individuell entdeckt werden. „Nach der umfassenden Leistungsshow vor zwei Jahren konzentrieren wir uns dieses Jahr auf die vier großen Kompetenzfelder, die für unsere Kunden in naher Zukunft von entscheidender Bedeutung sein werden“, sagt Manfred Höhn, Head of Marketing Communication and Branding, Linde MH.

Pressebild

Verwendung bitte nur mit Bildhinweis: „Linde Material Handling“

Die Intralogistik von übermorgen zum Selbsterleben

Download:

deutsch
Pressemeldung

Pressekontakt:

Manfred Höhn: +49 6021 99 1306
manfred.hoehn@linde-mh.de

Heike Oder: +49 6021 99 1277
heike.oder@linde-mh.de

Marcus Rügamer: +49 6021 99 1696
marcus.ruegamer@linde-mh.de

Visitors at Linde World of Material Handling 2016

Linde Material Handling präsentiert auf der WoMH die Zukunft der Logistik im 3-D-Hologramm

Waren, die sich selbst bewegen. Fahrzeuge, die während ihrer Arbeit mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen. Das komplett vernetzte Warenlager als Schwarmlogistik. Science Fiction? Ja, aber mit der Betonung auf „Science“ – Wissenschaft. Linde Material Handling wirft auf Basis der eigenen Fähigkeiten, Produkte und konkreter Pläne einen Blick in die Zukunft: Wie könnte Intralogistik im Jahr 2030 aussehen? Welche Trends lassen sich bereits erkennen, welche Voraussagen treffen? Die Antworten werden in Form einer 3-D-Hologramm-Präsentation auf der „World of Material Handling“ (WoMH) geliefert.

„Unsere Welt bekommt eine neue Architektur. Die Architektur der Daten“, fasst Massimiliano Sammartano, Vice President Sales & Service Marketing & Operations ,zusammen. „Schon in naher Zukunft werden wir es mit aus heutiger Sicht gigantischen Datenmengen zu tun haben, die sich nicht nur auf unseren Alltag, sondern auch auf die Art und Weise auswirken, wie Waren bewegt werden.“ „Vernetzung“ ist eines der Kernthemen der WoMH – und längst ein Trend. In den kommenden Jahren wird die Bedeutung des Themas weiter rasant ansteigen.

Zukunftstrends: Vernetzung, Automatisierung, Individualisierung, Energiesysteme
Was aber bedeutet es für die Intralogistik, wenn alle Abläufe Teil eines intelligenten Netzwerks werden? Die Antwort auf diese Frage ist gleichzeitig auch die Antwort darauf, welche Produkte und Dienstleistungen im Lagerhaus der Zukunft gefragt sein werden. Linde bereitet sich schon jetzt darauf vor und präsentiert auf der Kundenveranstaltung konkrete Ideen und vorausschauende Pläne. „Waren werden mit ihren Trägern kommunizieren und so den gesamten Warenfluss mitsteuern“, ist Sammartano überzeugt. Auch Fahrzeuge werden zunehmend autonom agieren, selbst Wartung und Service sind dabei mit einkalkuliert – es gibt keine Ausfälle mehr. Gleichzeitig passen sich die Fahrzeuge variabel und individuell sowohl dem Fahrer als auch der konkreten Aufgabe an. „Automatisierung“ und „Individualisierung“ sind weitere Zukunftstrends, auf die Linde bereits reagiert hat und an weiteren Modellen und Ideen für die bevorstehenden Jahrzehnte forscht: Schon heute kann Linde eine Vielzahl an Fahrzeugen auf verschiedene Weise automatisieren.

Auch Energie wird zum Fokusthema der Zukunft werden. „Der Verbraucher wird zum Erzeuger“, prognostiziert Sammartano, „es gibt unzählige Möglichkeiten, in Prozessen Energie zu erzeugen, wo sie teilweise ganz natürlich entsteht.“ Zentral wird dabei auch die Frage, von welchen Energiequellen überhaupt die Rede ist. Auch dafür entwickelt Linde bereits heute Antworten, indem man den Blick auf die Antriebstechnologien Lithium-Ionen-Batterie und Brennstoffzelle gerichtet hat.

„World of Material Handling“: Zukunft virtuell erleben
Alle diese Visionen sehen, hören und erleben die Messebesucher der WoMH zum Abschluss ihres Rundgangs in einer Präsentation. „Das räumliche Empfinden über das 3-D-Hologramm macht die Sache sehr real und eindrücklich“, sagt Sammartano: „Man taucht ein in die Welt von morgen und steht mittendrin.“ Die Präsentation soll dabei gleichzeitig auch die Möglichkeit sein, mit den Kunden in den Dialog zu gehen, wie sie sich die Zukunft bezogen auf ihre speziellen Anforderungen vorstellen und welche konkreten Anforderungen sie hegen. Bewusst geht es dabei nicht nur einfach um die Zukunft des Staplers, sondern die Zukunft der Intralogistik. „Wir planen nicht nur Veränderungen im Detail, wir planen für eine neue Zeit“, sagt Sammartano.

Intralogistik der Zukunft: Die WoMH zeigt eine Fülle von Ideen und Lösungen
Unter dem Motto „Linked Perspectives“ gibt die World of Material Handling Antworten auf die großen Zukunftsthemen der Intralogistik: Automatisierung, Vernetzung, Individualisierung und Energiesysteme. Auf 12.000 Quadratmetern finden sich Ausstellungsflächen, Experten-Foren, Produktvorführungen und Experience-Zonen. Inhalte können in Gruppenführungen erläutert oder individuell entdeckt werden. „Nach der umfassenden Leistungsshow vor zwei Jahren konzentrieren wir uns dieses Jahr auf die vier großen Kompetenzfelder, die für unsere Kunden in naher Zukunft von entscheidender Bedeutung sein werden“, sagt Manfred Höhn, Head of Marketing Communication and Branding.

Pressebild

Verwendung bitte nur mit Bildhinweis: „Linde Material Handling“

Volle Energie für die Antriebe der Zukunft

Download:

deutsch
Pressemeldung

Pressekontakt:

Manfred Höhn: +49 6021 99 1306
manfred.hoehn@linde-mh.de

Heike Oder: +49 6021 99 1277
heike.oder@linde-mh.de

Marcus Rügamer: +49 6021 99 1696
marcus.ruegamer@linde-mh.de

Visitors at Linde World of Material Handling 2016

Linde Material Handling präsentiert auf der WoMH Lithium-Ionen- und Brennstoffzellen-Technologie

Die Verfügbarkeit der Transportfahrzeuge ist in der Logistik entscheidend, sie wirkt sich direkt auf die Effizienz der Prozesse aus. Eine zentrale Rolle, insbesondere bei elektrisch betriebenen Flurförderzeugen, spielt dabei das Energiesystem: Ladezeiten, Wartung und Batteriewechsel kosten Zeit. Alternative Systeme versprechen schnelle Ladung oder Betankung und bessere Energieeffizienz. Linde Material Handling präsentiert auf der „World of Material Handling“ innovative Entwicklungen bei der Lithium-Ionen- und der Brennstoffzellen-Technologie – neben Lagertechnikgeräten auch die ersten Linde Gabelstapler mit Lithium-Ionen-Batterie sowie wasserstoffbetriebene Fahrzeuge, die beispielsweise bei DB Schenker, Daimler oder BMW im Einsatz sind. Beide Technologien verbessern die Verfügbarkeit und damit die Produktivität in der Intralogistik.

Immer kürzere Taktungen bestimmen die Prozesse in der betrieblichen Logistik. Stillstand führt zu teuren Verzögerungen: wenn zum Beispiel die Batterie eines Fahrzeuges geladen oder gewechselt werden muss. Hier liegt die Schwäche der konventionellen Blei-Säure-Batterietechnik, die sich besonders im Mehrschichtbetrieb negativ auswirkt. „Wir wollen dem Kunden das für seine spezifische Anwendung effizienteste Energiesystem zur Verfügung stellen“, sagt Christophe Lautray, Chief Sales Officer bei Linde Material Handling. „Entsprechend treiben wir die Entwicklung der Technologien weiter voran, die aus unserer Erfahrung die meisten Vorteile bieten.“

Mehr Energie, schnellere Ladung, mehr Sicherheit
Eine dieser Technologien ist die Lithium-Ionen-Batterie. Sie ist in kurzer Zeit vollständig geladen, bei den Lagertechnikgeräten von Linde beispielsweise in ein bis zwei Stunden, und kann jederzeit zwischengeladen werden, ohne dass die Lebensdauer beeinträchtigt wird. Zudem geben die Batterien rund 95 Prozent der geladenen Energie auch tatsächlich ab, und zwar ohne Leistungseinbußen, wenn der Ladestand sinkt. Das macht Batteriewechsel und Ersatzbatterien im Mehrschichtbetrieb überflüssig, spart also Zeit, Platz und Geld. Zudem sondert die Lithium-Ionen-Batterie beim Laden keine gesundheitsschädlichen Gase ab und ist wartungsfrei. Die Fahrzeuge können dadurch überall im Unternehmen geladen werden, die Anfahrt sowie der separate Laderaum selbst entfallen und die Mitarbeiter müssen nicht mit Säuren umgehen. „Entsprechend eignen sich die Fahrzeuge besonders für die Lebensmittelherstellung und andere sensible Industrien“, erklärt Tobias Zierhut, Head of Produkt & Service Marketing bei Linde.

Produktneuheiten: Hochhubwagen und Gegengewichtstapler
Bislang bietet Linde Niederhubwagen, Kommissioniergeräte und Schlepper mit Lithium-Ionen-Batterie an. Zur WoMH präsentiert das Unternehmen nun einen Hochhubwagen sowie Gegengewichtstapler für Traglasten von 1,4 bis 1,8 Tonnen, die mit der innovativen Technologie ausgestattet sind. Für die höheren Tonnagen entwickelte Linde neben den bereits angebotenen 24-Volt-Batterien eine weitere Größe mit 48 Volt Nennspannung. Je nach Einsatz kann der Betreiber zwischen zwei Batteriegrößen und zwei unterschiedlichen Ladegeräten mit 9 oder 18 kW Leistung wählen.

Sorgfältige Systemintegration
„Bei der Entwicklung haben wir großen Wert auf die sorgfältige Systemintegration von Fahrzeug, Batteriesystem und Ladegerät gelegt, um ein hohes Maß an Effizienz und Sicherheit zu gewährleisten“, betont Tobias Zierhut. Batterien und Ladegeräte sind speziell für den Einsatz in Flurförderzeugen entwickelt, die Batterien sind in Zell- und Modulaufbau sowie durch die Konstruktion des Batterietrogs besonders geschützt. „Zudem kommuniziert die Batterie mit Stapler bzw. Ladesystem und teilt unter anderem den exakten Ladezustand in Stunden und Minuten und eventuelle Fehlfunktionen mit“, so Zierhut weiter. Schocksensoren ermöglichen, dass die Batterie bei zu starken Erschütterungen in den Sicherheitszustand gefahren wird.

Linde wird die Produktpalette der elektrisch betriebenen Flurförderzeuge mit Lithium-Ionen-Batterien kontinuierlich ausbauen und entwickelt auch die Ladetechnik weiter: Künftig sollen Fahrzeuge mit Lithium-Ionen-Batterie auch induktiv geladen werden können. Dafür müssen sie dann nur über einer Ladeplatte platziert werden. Wie das funktioniert, wird auf der WoMH demonstriert. Die Besucher können im Übrigen die Lithium-Ionen-Fahrzeuge nicht nur sehen, sondern auf einem Testgelände auch selbst fahren.

Die Brennstoffzelle – sauber und effizient
Neben der Lithium-Ionen-Batterie treibt Linde aber auch intensiv die Weiterentwicklung der Brennstoffzelle als alternatives Energiesystem voran: Wasserstoffbetriebene Linde Stapler und Lagertechnikgeräte haben sich in verschiedenen Langzeiteinsätzen bei Kunden wie DB Schenker, BMW und Daimler bewährt. Auf der WoMH zeigt Linde unter anderem einen T 20 SP Niederhubwagen, der in einem Umschlaglager von DB Schenker in Linz drei Jahre im Mehrschichtbetrieb eingesetzt wurde. „Insbesondere in intensiven Einsätzen kommen die Vorteile der Brennstoffzelle zum Tragen, da das System innerhalb weniger Minuten aufgetankt ist“, sagt Tobias Zierhut. „So ist die Wasserstofftechnologie schon heute unter bestimmten Bedingungen wirtschaftlich einsetzbar und – wenn der Wasserstoff aus regenerativen Ressourcen hergestellt wird – auch mit Blick auf die Nachhaltigkeit eine echte Alternative zur konventionellen Technik.“ Welche Weiterentwicklungen möglich sind, um die Kosten weiter zu senken, und wie Firmen eine nachhaltige Wasserstofferzeugung und die notwendige Infrastruktur für die Betankung aufbauen – über all das können sich die Besucher vor Ort informieren und beraten lassen.

Intralogistik der Zukunft: Die WoMH zeigt eine Fülle von Ideen und Lösungen
Unter dem Motto „Linked Perspectives“ gibt die World of Material Handling Antworten auf die großen Zukunftsthemen der Intralogistik: neben Energiesystemen auch Vernetzung, Individualisierung und Automatisierung. „Die innerbetriebliche Logistik wird zunehmend vernetzt, digitalisiert und automatisiert sein“, so Lindes Chief Sales Officer Lautray. Auf 12.000 Quadratmetern finden sich Ausstellungsflächen, 3-D-Mediashows, Experten-Foren, Produktvorführungen und Experience-Zonen. Inhalte können in Gruppenführungen erläutert oder individuell entdeckt werden. „Nach der umfassenden Leistungsshow vor zwei Jahren konzentrieren wir uns dieses Jahr auf die vier großen Kompetenzfelder, die für unsere Kunden in naher Zukunft von entscheidender Bedeutung sein werden“, sagt Manfred Höhn, Head of Marketing Communication and Branding.

Pressebild

Verwendung bitte nur mit Bildhinweis: „Linde Material Handling“