Ich hatte die Möglichkeit Jerome Wencker zu interviewen. Er ist Managing Director bei Fenwick-Linde und Leiter für Sales & Service in West- und Mitteleuropa sowie Afrika. Wir sprachen über die Interessen der französischen Kunden, die die World of Material Handling besucht haben, über die aktuellen Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen – derzeit und in naher Zukunft – und wie sich der Markt in Frankreich aus der Sicht der Logistik entwickeln wird.

 

Sehen Sie hier das Interview im Original oder lesen Sie die unten stehende Übersetzung:

Mein Name ist Jerome Wencker, ich bin Managing Director von Fenwick Linde, der Ländergesellschaft von Linde in Frankreich, und ich bin zudem verantwortlich für die Sales- und Serviceentwicklung in Westeuropa, im Mittleren Osten und Afrika.

Was können Sie uns über das Feedback und die Interessen der französischen Kunden hier auf der WoMH erzählen?

Unsere französischen Kunden waren sehr zufrieden mit diesem Event, zunächst mit dem Werksbesuch, den sie sehr interessant fanden – sie wären gerne noch viel länger geblieben, um sich die Prozesse noch genauer anzusehen. Zum Ersten war also die Werksführung sehr positiv und zweitens heute dann der Besuch der WoMH, den sie sehr schätzten. Sie fanden die Organisation, die Logistik sehr gut und bewerteten besonders die Inhalte als sehr umfassend, sehr positiv und sehr konstruktiv für die Zukunft. Sicherlich gibt es wichtige Trends, vor allem in Bezug auf Automatisierung. Das gilt besonders für unsere produzierenden Kunden. Individualisierung und Energiemanagement waren die zweitwichtigsten Themen für unsere Kunden.

Was sind die derzeitigen Herausforderungen für Ihre Kunden?

Das sind ganz eindeutig zwei Punkte: Das ist Kostensenkung – etwas, mit dem wir alle umgehen müssen – und ebenso deutlich ist das Zweite Flexibilität. Mit Bezug auf Kostensenkungen heißt das zum Teil natürlich Personalkosten zu sparen – das ist ein Kostenfaktor ebenso wie ein Managementaspekt. Und sicher ist das die Flexibilität. Unsere Automatisierungslösung mit Balyo, zum Beispiel, verschafft unseren Kunden in den verschiedenen Logistik-Segmenten ein hohes Maß an Flexibilität.

Was sind aus Ihrer Sicht die Herausforderungen in Frankreich – sagen wir in den nächsten fünf Jahren?

Ich würde sagen Frankreich hat zwei wesentliche Ziele bzw. Herausforderungen: Erstens verschiebt sich der Fokus in unserem Land mehr und mehr auf Transport und Logistik und zweitens versuchen wir dennoch unserer Industrien weiter auszubauen – die in den letzten Jahren etwas Probleme hatten, sich aber mittlerweile wieder eine gute Ausgangsposition erarbeitet haben und sich gut entwickeln. Die Herausforderung für unseren Markt – der schon ein sehr reifer Markt ist und in dem wir schon einen großen Anteil an Lagertechnikgeräten haben, d.h. wir haben bereits ein gewisses Niveau an Spezialisierung und Individualisierung – wird sein ein noch höheres Maß an Produktivität zu erreichen. Das heißt noch mehr Automatisierung in den nächsten fünf Jahren. Und die IT rund um die Automatisierung und die Logistik wird der Schlüssel für die Weiterentwicklung der französischen Wirtschaft sein.

 

Flag FR  Erfahren Sie mehr zu Frankreich im Länderprofil: Frankreich – maßgeschneiderte Wartungsverträge und Vorreiter bei der Automatisierung