franceFrankreich – maßgeschneiderte Wartungsverträge und Vorreiter bei der Automatisierung

Marktüberblick

Kulturelle und landschaftliche Vielfalt: Nicht ohne Grund begrüßt kein anderes Land der Welt jedes Jahr so viele Touristen wie Frankreich. Gleichzeitig ist die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt neben Deutschland das wichtigste Industrieland Europas. Entsprechend hoch ist der Bedarf an Flurförderzeugen: 2015 wurden in Frankreich insgesamt 59.254 Geräte verkauft, davon waren 13 % E- und 15 % V-Stapler. Mit 72 % machten die Lagertechnikgeräte den mit Abstand größten Anteil aus – damit ist Frankreich europaweit Spitzenreiter in diesem Segment. Der hohe Anteil an Lagertechnikgeräten begründet sich vor allem damit, dass viele führende Lebensmitteleinzelhändler in Frankreich beheimatet sind und diese typischerweise einen hohen Bedarf an Lagertechnikgeräten aufweisen.

Aktuelle wirtschaftliche Lage

  • Die Arbeitslosenquote lag in 2014 bei 10 %
    (ohne Überseegebiete).
  • Im Jahr 2014 lag das Haushaltsdefizit bei 3,9 % des BIP.
  • Die Staatsverschuldung lag 2014 bei 95 %.

(Quelle: Auswärtiges Amt)

Linde Material Handling firmiert in Frankreich unter dem Namen Fenwick-Linde S.A.R.L. In Europa ist Frankreich der zweitgrößte Markt für Flurförderzeuge und für Linde Material Handling gleichermaßen ein wichtiger Absatzmarkt. Zu den wichtigsten Branchen des Landes gehören Handel, Logistik, Stahlindustrie, Landwirtschaft sowie die Chemie-, Nahrungsmittel- und Automobilindustrie.

Serviceportfolio und Automatisierung im Fokus

Die Marke Fenwick besteht bereits seit über 100 Jahren in der Gabelstapler und pflegt langjährige Beziehungen zu seinen Kunden, darunter XPO, Géodis, Pomona, St-Gobain und Volvo Stapler. Fenwick-Linde verfügt über ein umfangreiches und auf individuelle Bedürfnisse abgestimmtes Serviceportfolio, vor allem der Bereich Wartungsverträge ist kontinuierlich gewachsen. Derzeit erfolgen etwa 70 % aller Verkäufe inklusive eines Wartungsvertrags und rund 54.000 Fahrzeuge werden unter Wartungsvertrag betrieben.

Die Wartungsverträge von Fenwick-Linde umfassen hierbei vier Leistungskomponenten für einen reibungslosen Betrieb der Flotte. Im Bereich Prävention sorgt Fenwick-Linde mit vereinbarten Wartungsintervallen für zuverlässige Funktionalität und hohe Betriebssicherheit. Für eine kontinuierliche Leistungsfähigkeit enthalten die Verträge zusätzlich Vereinbarungen zur präventiven Wartung von Verschleißteilen. Die dritte Komponente der Wartungsverträge garantiert die Verfügbarkeit der Fahrzeuge. Fullserviceverträge stellen hierbei den Austausch oder die Reparatur von Ersatzteilen innerhalb von 48 Stunden sicher. Mit dem Leistungspaket Flottenentwicklung – als vierte Komponente – stehen Kunden zudem maßgeschneiderte Lösungen für regelmäßige Inspektionen, vollständige oder teilweise Betreuung durch einen Servicetechniker vor Ort und für das Energiemanagement zur Verfügung.

Neben seiner Vorreiterrolle bei Wartungsverträgen nimmt Fenwick-Linde auch eine führende Rolle bei der Automatisierung ein und arbeitet in diesem Bereich beispielsweise mit Unternehmen wie SMAD, ALIGRAIN, ATLANTIC und VALRONHA. Dies ist zum einen getrieben durch den steigenden Wettbewerbsdruck innerhalb der Branche mit immer kürzeren Lieferzeiten und der Notwendigkeit, noch effizienter zu werden. Zum anderen treiben aber auch ein hohes Lohnniveau und der damit einhergehenden Kostendruck sowie der steigende Bedarf an Betriebssicherheit die Nachfrage nach mehr automatisierten Lösungen.

Grafik erwartetes Wirtschaftswachstum Frankreich 2015-2025

Ein Kundenbeispiel

Der französische Metallverpackungshersteller Massilly France zeigt, wie Automatisierungslösungen von Fenwick-Linde in der Metallverarbeitung erfolgreich eingesetzt werden können. Das Unternehmen ist in den vergangenen Jahren erheblich gewachsen und suchte daher nach einer Lösung, den logistischen Mehraufwand durch die gestiegenen Produktionsmengen besser zu bewältigen. Mit der Einführung der Linde Robotik-Baureihe Linde-MATIC, die ihre Vorteile vor allem bei der Bewältigung langer Wegstrecken mit sich wiederholenden Prozessabläufen ausspielt, war eine solche Lösung gefunden. Als besonders vorteilhaft stellte sich dabei vor allem die leichte Integrierbarkeit der automatisierten Fahrzeuge in die bestehende Infrastruktur heraus. Durch die integrierten Fahrzeuge konnten vor allem die genannten Lasthandlingprozesse mit geringer Wertschöpfung umgehend automatisiert und damit kosteneffizient erfolgen.

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