spainSpanien und Portugal (Linde Ibérica) – Spezialisten für angepasste Energiesysteme

Marktüberblick

Mit seinen außergewöhnlich schönen Küsten und den Trendmetropolen Madrid und Barcelona ist Spanien weltweit eines der beliebtesten Reiseländer. Davon profitiert auch die Wirtschaft: Nach der Rezession der vergangenen Jahre trug der Tourismus in Spanien maßgeblich zur Erholung bei. Mittlerweile verfügt das Land sogar über eine der höchsten Wachstumsraten im Euroraum. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist dennoch nach wie vor angespannt. Zu den wichtigsten Branchen im Land gehört neben dem Handel die Logistik. Darüber hinaus spielen die Landwirtschaft und die Nahrungsmittelindustrie eine entscheidende Rolle – sie zeichnen sich durch ein volatiles Geschäft aus, das unmittelbare Auswirkungen auf die Branche der Flurförderzeuge hat: So sind in Spanien vor allem Mietflotten gefragt, mit denen sich entsprechend flexibel auf Schwankungen bei der Auftragslage reagieren lässt.

Portugal ist bekannt für seine einzigartige Geschichte und Landschaft. Neben den renommierten Urlaubs- und Veranstaltungszielen Lissabon und Porto ist die südlichste Region Portugals, die Algarve, ein beliebtes Reiseziel für Strandurlauber. Von der Rezession der vergangenen Jahre war auch Portugal betroffen. Nachdem 2011 der Finanzhilfsplan startete, konnte das Land seine Wirtschaft jedoch nach und nach stabilisieren. Im Jahr 2015 wuchs das Bruttoinlandsprodukt auf 1,5 % und für 2016 ist ein Wachstum von 1,7 % vorhergesagt. Die Arbeitslosenquote fiel auf dem Höhepunkt der Krise von 17 % auf derzeit 12,7 %. Zu den wichtigsten Industrien in Portugal gehört das verarbeitende Gewerbe mit den Bereichen Schuhe, Bekleidung, Automobil- und Papierindustrie. Auch die Landwirtschaft spielt eine zunehmend wichtige Rolle.

Aktuelle wirtschaftliche Lage in Spanien

  • Die Arbeitslosenquote lag im 4. Quartal 2015 bei 20,9 %.
  • Das Haushaltsdefizit 2014 lag bei 5,7 % des BIP, unter Einberechnung der Bankenhilfe bei 5,8 %.
  • Die Staatsverschuldung stieg im Jahr 2014 auf 97,6 %.

(Quelle: Auswärtiges Amt)

Aktuelle wirtschaftliche Lage in Portugal

  • Die Arbeitslosenquote lag im 4. Quartal 2015 bei 12,7 %.
  • Das Haushaltsdefizit 2015 lag bei 3 % des BIP, unter Einberechnung der Bankenhilfe bei 4,4 %
  • Die Staatsverschuldung stieg im Jahr 2015 auf 127,7 % des BIP.

(Quelle: Instituto Nacional de Estatística (INE))

Linde Material Handling ist bereits seit den 60er-Jahren auf der Iberischen Halbinsel aktiv, rund 30 Jahre später wurden der spanische und portugiesische Markt zusammengelegt. Neben dem Hauptsitz in Pallejà (Provinz Barcelona) umfasst Linde Spanien Niederlassungen in Madrid, Ciudad Real, Burgos, Valladolid, Barcelona, Palma de Mallorca, Sevilla, Badajoz, Valencia, Lissabon und Porto. 2015 wurden im iberischen Markt insgesamt 26.000 Einheiten verkauft. Mit rund zwei Dritteln waren Lagertechnikgeräte die meistverkauften Geräte, gefolgt von den E- (ein Viertel) und V-Staplern (knapp ein Zehntel).

Spanien

Portugal

Energiesysteme für hohe Sicherheit, Produktivität und Nachhaltigkeit

Ähnlich wie in Italien spielte das Miet- und Gebrauchtfahrzeuggeschäft für Linde Ibérica wegen der schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen der vergangenen Jahre eine zunehmend wichtige Rolle. Grundsätzlich sind darüber hinaus die Nahrungsmittelindustrie und die Landwirtschaft bedeutend für das Unternehmen – vor allem Weinhändler besitzen meist eine umfangreiche Fahrzeugflotte, die es effizient zu managen gilt. Einen zentralen Einfluss haben außerdem die klimatischen Gegebenheiten in Spanien und Portugal: Die hohen Temperaturen erfordern klimatisierte Fahrzeuge und das erhöht die Anforderungen an die Energieversorgung. Das richtige Energiesystem ist für viele spanische und portugiesische Unternehmen folglich entscheidend. Vor diesem Hintergrund unterstützt Linde Ibérica seine Kunden bei der Wahl des Energiesystems umfangreich. Während sich mit neuen technologischen Lösungen vor allem die Sicherheit und Produktivität der Fahrzeuge verbessern und Prozesse effizienter steuern lassen, bieten auch etablierte Energiesysteme wie die konventionelle Bleisäurebatterie noch Potenziale. Neben Wirtschaftlichkeit und Produktivität ziehen spanische Unternehmen bei der Wahl des Energiesystems jedoch zunehmend auch Nachhaltigkeitsaspekte in Betracht und nutzen die Fahrzeugflotte, um ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Linde Spanien bietet seinen Kunden daher auch Unterstützung bei der Nachhaltigkeitsbetrachtung des jeweiligen Energiesystems. Mithilfe einer eigenen zertifizierten Ökobilanzmethodik kann die Umweltwirkung jedes Produkts über den gesamten Lebenszyklus hinweg bewertet werden.

Spanien

Portugal

Ein Kundenbeispiel

Ein spanischer Kunde aus der Automobilbranche konnte durch die Unterstützung von Linde Spanien bei der Optimierung seines Energiesystems signifikante Einsparungen in mehreren Kostenbereichen erzielen. Vor dem Hintergrund eines Dreischichtbetriebs und der hohen Anforderungen an Sicherheit und Umweltschutz in der Automobilindustrie führte Linde Spanien bei dem Kunden „Ultra-fast Charging“ ein. Dabei handelt es sich um ein alternatives Ladesystem, das störanfällige Batteriewechsel reduziert, eine effizientere Energienutzung ermöglicht und das Überladen der Batterie verhindert. Die neue Lösung ermöglichte es dem Kunden, seine Batterien innerhalb der bestehenden Schichtpausen aufzuladen und dadurch den Zeitverlust sowie den Personalaufwand durch aufwendige Batteriewechsel zu reduzieren. Durch die höhere Effizienz bei der Aufladung sparte der Kunde außerdem Energiekosten und benötigte weniger Ersatzbatterien. Insgesamt betrugen die durch die Umstellung erzielten Einsparungen an insgesamt drei Standorten über 300.000 Euro.

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