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Woman testing virtual reality glasses at Linde World of Material Handling 2016

Linde Material Handling präsentiert neue Varianten, Optionen und Kundenlösungen

Moderne Industriegesellschaften erleben seit Jahren eine immer stärkere Differenzierung und Diversifizierung. Der Wunsch nach einer wachsenden Zahl an Varianten, Optionen und individuell gefertigten Produkten steigt. Dadurch verändern sich auch die Anforderungen an die Fertigungsprozesse – bis hin zum 3-D-Druck. Gleichzeitig sorgt auch ein wachsender E-Commerce dafür, dass Losgrößen kleiner werden und sich die Anforderungen an Kommissionierung und Warenumschlag zum Teil grundlegend ändern. Linde Material Handling hat seit Langem die Varianten- und Lösungsvielfalt seiner Produkte zum Markenzeichen erhoben und stellt dies auf der Kundenveranstaltung „World of Material Handling“ (WoMH) mit neuen Entwicklungen unter Beweis.

Jeder Produktionsprozess ist anders: Je nach Rohstoffen, Zukaufteilen oder Spezialisierung haben selbst innerhalb einer Branche Unternehmen völlig unterschiedliche Anforderungen an ihre logistischen Prozesse. „Mit spezifisch ausgestalteten oder individuell entwickelten Flurförderzeugen steigern unsere Kunden die Produktivität ihrer Prozesse, sorgen für mehr Sicherheit oder reduzieren die Kosten“, sagt Massimiliano Sammartano, Vice President Sales & Service Marketing & Operations.

Serienvielfalt: Ab Werk exakt auf den Bedarf zugeschnitten
Linde hat serienmäßig das breiteste Produkt- und Serviceportfolio der Branche im Angebot. Kunden können weltweit aus 85 Baureihen und weit über 6.000 Ausstattungsvarianten wählen. Kein Stapler gleicht exakt dem anderen, und die Zahl an möglichen Varianten wächst weiter. Ein Beispiel ist der Linde Roadster, ein Elektro-Gegengewichtstapler mit besonderer Freisicht, der zur WoMH auf den Markt kommt. Verantwortlich für einen ungehinderten Blick auf Fahrweg und Umgebung ist der Wegfall der A-Säule. Die auf das Hubgerüst wirkenden Kräfte werden über die oben liegenden Neigezylinder aufgenommen und nach hinten abgeleitet. Zusätzlich bietet das Panorama-Panzerglasdach einen zuverlässigen Schutz gegen herabfallende Lasten und gewährt freie Sicht auf die einzulagernde Last. Einen erfolgreichen Testeinsatz absolvierte der Roadster bei der Fraport Cargo Services GmbH. Erzielter Vorteil: Auf den aus Sicherheitsgründen häufig erforderlichen Einweiser konnte dank des Freisichtkonzepts verzichtet werden.

Höchst flexibel einsetzbar sind auch die neuen Elektro-Fahrerstandhubwagen. Ob als Linde T14 S bis T25 S mit Fahrerposition quer zu den Gabeln, Lenkrad und neuem, innovativem Bedienkonzept, als Linde T20 SF und T25 SF mit Fahrerposition frontal zu den Gabeln oder als Doppelstock-Version Linde D12 S/SF – für jede Anwendung bietet Linde die passende Lösung. Das kompakte Chassis mit nur 770 Millimetern eignet sich ideal für effizientes Be- und Entladen von Lkw sowie zügigen Streckentransport auch in beengten Umgebungen. Weiterhin erhöht der vollständig abgekoppelte Arbeitsplatz den Fahrerkomfort und reduziert Vibrationen und Humanschwingungen auf ein Minimum.

Ein weiteres Beispiel für hoch individualisierbare Fahrzeuge ist die Schlepper- und Lastentransporter-Reihe Linde P60-P80/W08. Dabei handelt es sich um kompakte und starke Fahrsitz-Schlepper mit einer Zugkraft von sechs bis acht Tonnen. Serienmäßig sind zahlreiche Ausstattungsoptionen erhältlich, sodass sie sich sowohl für Produktionshallen als auch für Außenbereiche von Industrieunternehmen und Flughäfen eignen. Aufgrund der hohen Schleppleistung fahren sie mühelos über Steigungen und Ladebrücken sowie dank großer Bodenfreiheit auch über Schienen, Schwellen und Schlaglöcher. Immer öfter finden die Geräte zudem als Zugmaschine für Routen- oder Logistikzüge Verwendung. Ebenfalls auf der WoMH zu sehen: das Plattformfahrzeug W08 als Lastentransporter, das sich durch besonders hohe Modularität auszeichnet und ideale Möglichkeiten für individuelle Aufbauten bietet.

Kundenoptionen: Sonderausstattung für spezifische Anforderungen
Doch Modellvarianten und Ausstattungsoptionen bilden nur einen Teil an möglichen Individualisierungen. Hinzu kommt bei Linde eine nahezu uneingeschränkte Bandbreite an kundenspezifischen Lösungen: maßgeschneiderte Flurförderzeuge, die exakt auf den jeweiligen betrieblichen Bedarf angepasst sind. Ein auf der WoMH gezeigtes Beispiel ist der neue Hochhubwagen Linde L16 AC mit zentraler Fahrerstandplattform und einem fast 360° schwenkbaren Kommissionierarm. Er hebt bis zu 80 Kilogramm Gewicht und schützt die Lagerfachkraft damit besser vor Muskel-Skelett-Erkrankungen. Das Besondere: Traglast und Kommissionierarm können individuell auf Kundenbedürfnisse angepasst werden.

Eine besondere kundenspezifische Ausfertigung ist auch der Dornstapler, ein Sondergerät auf Basis des Schubmaststaplers Linde R20, der dafür ausgelegt ist, große Lasten auf Rollen zu transportieren. Das Chassis ist so konstruiert, dass der Stapler beispielsweise Papierrollen mit einem Metalldorn aufnehmen und sicher bewegen kann.

Nachrüstlösungen: zusätzliche Flexibilität, Sicherheit und Effizienz
Dank entsprechender Nachrüstlösungen lassen sich zudem Bestandsgeräte an aktuelle Entwicklungen anpassen – zum Beispiel, um steigende Sicherheitsstandards zu erfüllen oder die Fahrzeuge nachträglich mit der betrieblichen IT-Infrastruktur zu vernetzen. Beispiele solcher Nachrüstlösungen sind der Orange Belt, dessen Schließüberwachung erkennt, ob der Fahrer den Beckengurt korrekt angelegt hat, der BlueSpot als visuelle Fahrweg-Warneinrichtung oder der Speed Assist, welcher die Höchstgeschwindigkeit eines Fahrzeugs je nach Einsatzbereich anpasst.

Für mehr Komfort beim vernetzten Arbeiten sorgen zudem höhenverstellbare Terminalhalter mit eigener Stromversorgung sowie vibrationsbeständige Handyhalter. „Nachrüstlösungen gewinnen zunehmend an Bedeutung“, sagt Nora Baur, Head of Service Sales. „Gerade angesichts der steigenden Vernetzung und Automatisierung in Fabrik und Lagerhalle erwachsen daraus entscheidende Vorteile für die Effizienz der gesamten Produktion.“

Intralogistik der Zukunft: Die WoMH zeigt eine Fülle von Ideen und Lösungen
Unter dem Motto „Linked Perspectives“ gibt die WoMH Antworten auf die großen Zukunftsthemen der Intralogistik: neben Individualisierung auch Vernetzung, Automatisierung und Energiesysteme. „Die innerbetriebliche Logistik wird zunehmend vernetzt, digitalisiert und automatisiert sein“, so Sammartano. Auf 12.000 Quadratmetern finden sich Ausstellungsflächen, 3-D-Media-Shows, Experten-Foren, Produktvorführungen und Experience-Zonen. Inhalte können in Gruppenführungen erläutert oder individuell entdeckt werden. „Nach der umfassenden Leistungsshow vor zwei Jahren konzentrieren wir uns dieses Jahr auf die vier großen Kompetenzfelder, die für unsere Kunden in naher Zukunft von entscheidender Bedeutung sein werden“, sagt Manfred Höhn, Head of Marketing Communication and Branding.

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