Rennkart mit Linde Elektroantrieb

Anwenderbericht aus dem Rennsport

Technologie aus der Intralogistik für die Rennbahn

Ein eher ungewöhnlicher Technologietransfer: Für die elektrischen E-DRENALINE-Karts produziert der italienische Renn- und Leihkarthersteller CRG Rahmen, Chassis und Fahrgestell, der Bereich Electronic Systems & Drives (ES&D) von Linde liefert das Antriebssystem, das aus der Serienfertigung der Linde-Gabelstapler stammt. Für den Kartbahnbetrieb werden die Fahrzeuge außerdem mit den Komponenten des Flottenmanagementsystem connect: von Linde ausgerüstet – für die Freischaltung der Karts per RFID zum Beispiel oder für den kabellosen Datentransfer.

Während die Antriebstechnik für den Fahrspaß zuständig ist, sorgt connect: für Sicherheit sowie optimal gewartete und ausgelastete Karts. Über die Software teilt der Kartbahnbetreiber jedem Fahrer sein persönliches Fahrzeug zu und passt Parameter wie Maximalgeschwindigkeit und Beschleunigung der Rennerfahrung des Fahrers an, der das Fahrzeug mit seinem persönlichen RFID-Chip zum Start freischaltet.

Für den Betreiber erfasst das System alle relevanten Daten wie zum Beispiel die Betriebsstunden oder den Ladezustand der Batterie aus der Fahrzeugsteuerung, die dann kabellos übertragen werden. Damit es rechtzeitig gewartet werden kann, registriert ein Schocksensor präzise, wenn das Fahrzeug besonders stark erschüttert wurde. Ab einem bestimmten Schwellenwert wird zudem automatisch die Geschwindigkeit der Karts reduziert, damit das Fahrzeug sicher und ohne weitere Schäden in die Box gebracht werden kann.

Das System gewährleistet einen sicheren Betrieb bei optimalem Fahrzeugzustand und erhöht die Verfügbarkeit der Flotte. Mit dem Linde connect: und den effizienten E-Karts bietet CRG damit seinen Kunden ein Komplettpacket, das den Betreibern viel Arbeit abnimmt und den Fahrern so viel Sicherheit wie möglich bei vollem Fahrspaß bietet.

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Vernetzung


Linde eMotion

Erfahren Sie mehr über elektrische Antriebs- und Steuerungstechnik von Linde auf der eMotion Website!

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Fahrspaß auf der WoMH

Auf der Rennstrecke der World of Material Handling können die Besucher die CRG-Karts mit elektrischem Antriebssystem von Linde selbst testfahren.

Gewichtsverteilung

Die Hinterachse wird mit zwei Asynchronmotoren und elektronischem Differential über Zahnriemen angetrieben. Der Umrichter und die Leistungselektronik befinden sich hinter dem Fahrersitz. Unter der Seitenverkleidung sind rechts und links die beiden Lithium-Ionen-Akkus verbaut.

Rennkart mit Linde Steuerung
Kart mit Linde Batterien

Multifunktionslenkrad und Boost-Knopf

Mit dem Multifunktionslenkrad kann der Fahrer alle Funktionen steuern  zum Beispiel Ein- und Ausschalten, Pedalposition und Fahrtrichtung. Das integrierte Display zeigt Informationen wie Geschwindigkeit, Ladezustand, Rundenzeit und die schnellste Zeit an. Mit dem Boost-Knopf kann der Fahrer zum Beispiel für Überholmanöver oder im Endspurt für einige Sekunden die Leistung um bis zu 200 Prozent erhöhen.

Elektrisch verstellbare Pedale

Während in normalen Mietkarts nur der Sitz auf die Größe des Fahrers eingestellt werden kann, bietet das E-DRENALINE von CRG zusätzlich stufenlos elektrisch verstellbare Pedale.

Rennkart mit Linde Gaspedal
Rennkart mit Linde connect:

Optimale Wartung und Sicherheit

Mit Linde connect: kann jeder Fahrer nur das für ihn eingestellte Kart nutzen. Kommt es zu einem Aufprall, reduziert das Kart automatisch die Geschwindigkeit und der Fahrer kann sicher zurück in die Box fahren.

Das Video berichtet von der Kartbahn Zürich-Rümlang, die bereits mit den E-DRENALINE-Karts ausgerüstet sind.
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